Mühlenblog

Mühlengeister Schulung – Soßen und Suppen

Soßenworkshop in der Untermühle


Am 23.03.- 25.03. haben wir Küchen-Azubis, im Rahmen eines Workshops, mehr zum Thema Soßen und Suppen gelernt. Zunächst möchten wir einen kleinen Überblick über die Begriffe Brühe, Fond, Jus und Consommé schaffen, die im Blog häufiger auftauchen werden:
Eine Brühe ist eigentlich nichts anderes als Kochwasser. Kocht man also zum Beispiel Gemüse, ist das, was man danach abgießt, eine Gemüsebrühe. Durch die kurze Kochzeit ist eine Brühe sehr dünnflüssig. Sie kann aus Gemüse, Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten zubereitet werden. Eine Brühe kann sowohl einfach so, als auch mit Einlage oder gebunden als Suppe genossen werden.

Eine geklärte Brühe wird Consommé (Kraftbrühe) genannt.

Das Klären einer Brühe versteht sich wie folgt: Durch das Zugeben von Eiweiß zu einer kalten Flüssigkeit binden sich diese Eiweiße an die Schweb- und Trübstoffe in der Brühe. Durch das darauffolgende Erhitzen der Flüssigkeit gerinnen bei etwa 70 °C die Eiweißketten und flocken mit den Trübstoffen aus. Man erhält eine sehr klare, durchsichtige Consommé.
Ein Fond (Französisch für Grundlage) ist einer Brühe ähnlich, wird aber kalt angesetzt und viel länger gekocht. Meist wird ein Fond aus Knochen (bzw. Gräten bei Fischen und Schalen bei Meeresfrüchten) und Gemüse hergestellt. Auch reiner Gemüsefond ist üblich. Fond dient meist als Grundlage oder zum Verfeinern von Saucen. Ein Fond ist kein Nebenprodukt wie die Brühe: Das darin gekochte Fleisch, Gemüse oder die Knochen werden richtig ausgekocht, sodass man sie später nicht mehr verwenden kann. Das Ziel ist also, möglichst viel Geschmack an die Flüssigkeit zu übertragen. Deshalb werden für Fond in der Regel auch Gemüsereste (Schnittreste, Schalen) und Fleischreste (Karkassen, Knochen, Knorpel, Gräten) verwendet. Man möchte damit nichts verschwenden. Je nachdem, ob Knochen oder Fleisch zuerst noch geröstet werden, entsteht ein dunkler oder ein heller Fond.
Wenn ein dunkler Fond benötigt wird, werden die Zutaten mit vielen Röstaromen angebraten. Um die Farbe dunkler zu bekommen, wird das Röstgemüse und Fleisch/ Wild tomatisiert. Dieses wird dann geröstet und mit dunklem Alkohol wie beispielsweise Portwein, Rotwein, Balsamicoessig und/ oder auch Madeira abgelöscht und einreduziert. Eine Jus (Französisch für Saft) ist eine konzentrierte, dunkle Soße aus abgelöschtem und abgelöstem Bratensatz (Knochen, Karkassen, Gemüse). Die Röstaromen vom Bratensatz werden verfeinert und verstärkt durch Tomatenmark, Rotwein, Essig
und Gewürze wie zum Beispiel Lorbeer, Piment, Nelke, Wacholder und Senfkörner. Die Jus wird üblicherweise noch am Ende mithilfe von Stärke oder einer Mehl-Butter gebunden.
Im Folgenden beschreiben wir jeweils die Herstellung von Fischfond, Fleischbrühe und Jus, die wir, während dem Workshop hergestellt haben.

Fischfond:
Für den Fischfond benötigen wir die folgenden Materialien: Messer, Schneidebrett, Topf und Schaumkelle.
Zuerst haben wir die Fischabschnitte und Knochen gewässert, bis das Wasser klar wurde, um die Trübstoffe zu entfernen. Daraufhin haben wir den Fisch auf mittlerer Hitze in Butter angeschwitzt, jedoch ohne, dass er Farbe annimmt. Anschließend haben wir helles Röstgemüse (Fenchel, Stangen- und Knollensellerie, Zwiebeln, Lauch) hinzugegeben. Geeignete Gewürze sind Lorbeer, Senfsaat, Koriandersamen, Fenchelsaat und getrocknete Chili. Zusätzlich kann, je nach gewünschter Geschmacksrichtung noch mit schwarzen Pfefferkörnern, Piment, Anis und Thymian ergänzt werden. Danach haben wir das Ganze mit Noilly Prat (Wermuth) abgelöscht.
Sobald Dieser einreduziert ist, kann zusätzlich mit Weißwein abgelöscht werden. Wenn der Wein verdampft ist, kann der Vorgang beliebig oft wiederholt werden. Im Anschluss haben wir den Topf mit kaltem Wasser und Eiswürfeln aufgefüllt. Dann wird die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze erwärmt. Dadurch tritt das Eiweiß langsam aus und nimmt beim Aufsteigen Trübstoffe mit an die Oberfläche. Der Schaum, der sich an der Oberfläche absetzt, muss nun mit einer Schaumkelle abgeschöpft werden.


An dieser Stelle haben wir den Fond über Nacht kaltgestellt. Am folgenden Tag haben wir den Fond passiert und erneut aufgestellt. Hierbei können erneut Gewürze und helles Gemüse hinzugegeben werden. Den Fond haben wir bis auf die gewünschte Geschmacksintensität reduzieren lassen. Zum Abschluss haben wir den Fond erneut abpassiert.
Der Fond kann auch als klare Fischsuppe angeboten werden. Dazu kann er gegebenenfalls mit Eiweiß geklärt werden.
Einlagen für eine Fischsuppe können pochierter Fisch, Grießnocken, Muscheln/Meeresfrüchte, Gemüse und Nudeln sein.
Der Fond kann auch als Fischsoße weiterverarbeitet werden. Hierzu wird der Fond erneut aufgestellt und einreduziert. Abgebunden wird mit Sahne, Stärke, kalter Butter oder Mehlbutter.

Klare Fleischbrühe (gemischter Fond):
Für die Fleischbrühe benötigen wir die folgenden Materialien: Pfanne, Topf, Messer, Schneidebrett und Schaumkelle.


Zunächst haben wir eine Pfanne und einen Suppentopf aufgestellt. Anschließend haben wir Zwiebeln samt Schale halbiert und mit der Schnittfläche nach unten in der Pfanne scharf angebraten. Im Topf haben wir parallel Kalbsstücke und Hühnerkarkassen auf hoher Hitze angeröstet. Im nächsten Schritt kommen Röstgemüse und die gebräunten Zwiebeln hinzu. Wenn das Gemüse auch Farbe angenommen hat, wird mit Weißwein abgelöscht. Lorbeer, Piment, Anis, Wachholder und Senfsaat haben wir in einer separaten Pfanne geröstet, sodass sich die ätherischen Öle besser entfalten. Der Sud wird immer wieder eingekocht und mit Weißwein aufgegossen. Anschließend haben wir eine kalte Gemüsebrühe, die wir in einem vorherigen Workshop hergestellt haben, aufgegossen. Der Topfinhalt wird mit kaltem Wasser und Eiswürfeln aufgefüllt. Der Fond wird auf mittlerer Hitze erwärmt und das aufschäumende Eiweiß wird mit einer Schaumkelle abgeschöpft. Sobald der Fond aufgekocht ist, kann er passiert werden.
Am Folgetag haben wir die Kraftbrühe geklärt. Dazu haben wir Kalbs- und Rinderstücke mit geschnittenem Wurzelgemüse gewolft. So wird die Oberfläche vergrößert und das Eiweiß kann besser austreten. Die Mischung aus Klärfleisch und Gemüse wird mit Eiweiß vermengt und in den kalten Fond gegeben. Der Topf wird auf mittlerer Hitze aufgesetzt. Durch die Hitze verbindet sich das Eiweiß mit der Masse und bildet einen sogenannten Klärkuchen. Der aufsteigende Klärkuchen bindet die Trübstoffe und nimmt diese mit an die Oberfläche. Wenn die Masse als fester Teller auf der Oberfläche treibt, wird dieser geviertelt und abgeschöpft. Anschließend wird der Fond passiert und erneut auf die gewünschte Intensität reduziert. Dabei wird die Brühe schon abgeschmeckt.
Das Klären verändert den Geschmack der Brühe nicht. Als Klärfleisch wird häufig helles Fleisch wie Geflügel oder Kalb verwendet. Durch Zugabe von Eiweiß wird der Klärkuchen stabiler.

Jus:
Für die Jus haben wir zunächst Kalbsknochen mit Öl eingerieben und bei 210 °C im Ofen geröstet. Dieser Prozess nimmt etwa eine bis zwei Stunden in Anspruch. Währenddessen haben wir Fleischabschnitte im Kipp-Bräter angebraten, sodass schöne Röstaromen entstehen. Daraufhin wird Röstgemüse (Zwiebel, Knollensellerie, Lauch, Champignons, Karotte) geschnitten, dazugegeben und mit angebraten. Etwas später wird das grüne Gemüse, wie der grüne Teil vom Lauch mit untergemengt. Danach haben wir den Bräterinhalt mit etwas Tomatenmark vermischt und weiter rösten lassen, bis der Inhalt eine dunkelrote Farbe angenommen hat. Hier ist es erforderlich, dass wir ständig umrühren, da das Mark leicht anbrennt. Dann haben wir Lorbeer, Piment, Sternanis, Wacholderbeeren und Senfkörner hinzugegeben und die Hitze etwas reduziert auf ca. 180 °C. Jetzt haben wir das Ganze mit Balsamico-Essig abgelöscht und diesen einreduzieren lassen. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden. So wird der Geschmack intensiviert. Anschließend wird Rotwein aufgegossen und einreduziert. Beides sorgt für eine dunklere Farbe.


Die Kalbsknochen werden nun untergemischt und das ausgetretene Fett, sowie der Röstansatz wird nach Wunsch abgelöst und zugegeben. Daraufhin haben wir die Jus mit kaltem Wasser aufgefüllt und das Fett und den Schaum nach und nach abgeschöpft. Anschließend haben wir die Jus köcheln lassen und immer wieder mit kaltem Wasser aufgegossen.
Am nächsten Morgen wird die Jus erneut auf knapp unter 100°C aufgekocht, durch ein Sieb gelassen und das Fett abgeschöpft. Das restliche Röstgemüse, die Knochen und die Abschnitte haben wir anschließend mit kaltem Wasser aufgefüllt und erneut ausgekocht. Dieser zweite Ansatz wird auch „Grand Jus“ genannt, welchen wir später anstelle von Wasser zum Aufgießen benutzt haben. Währenddessen haben wir zum Aromatisieren der Jus in einem neuen Topf Zwiebeln, Schalotten und Chilis angeschwitzt. In einer separaten Pfanne wurden Wachholderbeeren, Piment, Senfsaat, Nelken, Fenchelsaat und schwarzen Pfeffer angeröstet, sodass die ätherischen Öle freigesetzt werden. Die Gewürze haben wir dann mit in den neuen Ansatz gegeben. Das Ganze wird mit Traubensaft abgelöscht, mit der Jus aufgefüllt und großzügig einreduziert.
Am dritten Tag haben wir die reduzierte Jus mit dem zweiten Ansatz- der „Grand Jus“- aufgefüllt, erneut aufgekocht und eingekocht. Für eine noch dunklere Farbe haben wir in einem separaten Topf eine Rotweinreduktion hergestellt und dazugegeben und zu guter Letzt mit Stärke angedickt.

Fazit:
Der Workshop war erneut eine sehr lehrreiche Erfahrung, die jeden von uns bereichert hat. Mit das Beste an dem Workshops ist, dass jede Frage in Ruhe geklärt werden kann. So wird unser Koch- Verständnis langfristig geprägt. In der Zukunft können wir so auf die gelernten Grundlagen zurückgreifen, um kreativ und nachhaltig zu Kochen. Denn Brühen, Fonds und Jus sind super Verwertungs-Methoden: Abschnitte, die sonst zum Teil in die Tonne kommen können immer noch als Geschmacksgeber dienen und sind nicht nutzlos. Die richtige Herstellung von Fonds und Soßen darf also in keiner Küche fehlen. Denn diese vollenden viele Gerichte und machen sie so Geschmacksvoller. Außerdem wären unsere Teller ohne Soßen und Suppen schon sehr trocken und fad. Deswegen war es umso wichtiger den Herstellungsprozess zu erlernen. Es war ebenfalls wieder ein großes Vergnügen nach einiger Zeit wieder im Team zu arbeiten und dabei seine Fertigkeiten zu verbessern. Im Austausch mit anderen klären sich nicht nur Missverständnisse oder auch Fragen, es kommt auch in den Gesprächen zum Betrachten von Aspekten, die sonst untergehen würden. Genaue Ausführungen und Techniken bekommen wir gezeigt die uns später im Berufsleben wertvolle Kraft und Zeit sparen.

Mühlengeister Azubischulung – Etwas für die Pasta-Liebhaber…

Für uns Küchen-Azubis ging es am 22.-24.02.21 an einen Pasta-Workshop, der uns im Corona-Lockdown als Weiterbildungsmaßnahme dienen sollte. Der Workshop bestand aus drei Tagen, wobei der erste Tag vornehmlich für die Teigherstellung der Pasta-Teige und Verarbeitung der Kartoffelteige angedacht war, der zweite Tag für die Produktion langer und gefüllter Nudeln und der dritte Tag zur Ergebnissicherung.

Am ersten Tag haben wir vorwiegend die Kartoffelteige produziert und verarbeitet, die wir im Folgenden etwas näher betrachten wollen. Wir haben zwei verschiedene Kartoffelteige hergestellt: Einen Teig für Gnocchi und Einen für Schupfnudeln. Grundsätzlich bestehen Kartoffelteige aus: gekochten, mehligen Kartoffeln, Mehl und Hartweizengrieß, sowie Ei und Eigelb. Salz, Pfeffer und Muskat dürfen natürlich auch nicht fehlen. Kartoffeln, Mehl und Grieß sorgen für die Konsistenz und Festigkeit, während das Ei die notwendige Bindung bietet.
Die folgenden Teigrezepte haben wir verwendet:

GnocchiTeig Schupfnudel Teig
1 kg mehlige, gekochte Kartoffeln (gestampft) 500g mehlige, gekochte Kartoffeln
100g Eigelb 300g Mehl
150g geriebener Parmesan 20g Grieß
200g Mehl 10g Crème fraîche
150g Grieß 1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskat Salz, Pfeffer, Muskat

Durch Zugabe von beispielsweise Roter Beete, Spinat oder Kurkuma in den Teig lässt sich dieser in den entsprechenden Farben einfärben und so das Aussehen und das Geschmackserlebnis beeinflussen.
Die Kartoffeln sollten nach dem Kochen erst einmal ausdampfen, da sie so trocken wie möglich sein sollten, um eine gute Teigverarbeitung zu gewährleisten. Beide Teige erfordern es, den Kartoffelstampf zunächst abkühlen zu lassen, bevor der Teig vermengt und geknetet wird.
Bei der Herstellung der Gnocchi und Schupfnudeln gleichen sich die ersten Arbeitsschritte. Zuerst gilt es, die Arbeitsfläche gründlich zu mehlieren und den jeweiligen Teig erneut gut durchzukneten. Anschließend wird der Teig gleichmäßig aufgeteilt und aus den einzelnen Stücken eine gleichmäßig dicke Rolle, mit circa 2cm Durchmesser, ausgerollt. Mithilfe eines Teigschabers werden nun gleichgroße Stücke von der Rolle abgetrennt und zu Kugeln geformt.
Ab hier unterscheidet sich die Weiterverarbeitung und wir gehen auf beide getrennt ein.

Gnocchi:
Für die Gnocchi werden nun die Teigkugeln auf einem Gnocchi-Spachtel platziert und mit der Handinnenfläche unter leichtem Druck langsam über die Oberfläche des Spachtels gerollt. Dieser hat auf seiner Oberseite Rillen, die für die typische Gnocchi-Form sorgen. Hierfür kann auch ein Gnocchi-Brett verwendet werden, das ebenfalls eine gerillte Oberfläche besitzt.
Die Rillen in den Gnocchi sorgen nicht nur für eine entsprechende Ästhetik, sondern führen auch dazu, dass Soßen besser anhaften und so zum Ist die gewünschte Form erreicht, können die Gnocchi gegart werden. Wir haben die Gnocchi schonend bei 100 °C für 10 Minuten gedämpft. Wenn man die Gnocchi herkömmlich kocht, sollte man einige Dinge beachten:
Es sollte ein ausreichend großer Topf gewählt werden, um zu verhindern, dass die Gnocchi aneinanderkleben. Die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben, aber nach der Zugabe die Hitze verringern, denn die Gnocchi sollten siedend gar gezogen werden. Die Gnocchi sind verzehrbereit, sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Dann werden sie mit einer Schaumkelle entnommen.
Nun gäbe es noch die Möglichkeit die Gnocchi in zerlassener Butter zu schwenken, bis sie goldbraun sind.

Schupfnudeln:
Die Teigkugel wird hierbei auf die Arbeitsfläche gelegt. Man formt mit der Handinnenseite eine leichte Mulde, in der man beginnt, die Kugeln längs auszurollen. Dabei übt man mit den Fingern und den Handballen etwas Druck aus, um die Enden dünner werden zu lassen. Ist die typische, an den Enden spitz zulaufende Form erreicht sind die Schupfnudeln bereit zum Garen.
Wir haben die Schupfnudeln ebenfalls bei 100°C für 10-15 Minuten gedämpft. Beim Kochen gelten die gleichen Vorgaben, wie bei den Gnocchi: Die Schupfnudeln in kochendes Salzwasser geben, die Hitze verringern und sieden lassen. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie verzehrbereit.
Genauso wie die Gnocchi kann man die Schupfnudeln nach dem Dämpfen/Kochen in zerlassener Butter schwenken. Hier empfiehlt es sich noch etwas Rosmarin oder Thymian hinzuzugeben.

Tag 1 hielt aber noch mehr für uns auf Lager:
Insgesamt haben wir acht verschiedene Teige für den nächsten Tag vorbereitet, darunter fünf Teige für „lange Nudeln“, davon Einer Vegan , zwei Teige für Ravioli und einen mit roter Farbgebung durch eine Rotweinreduktion hergestellt.
Grundbestandteile eines Pasta-Teiges sind: Mehl oder Grieß (aus Weizen, Dinkel, Roggen oder Buchweizen) als Basis, sowie Wasser, Salz und evtl. Ei. Durch verschiedene Zusammensetzungen dieser Grundkomponenten ergeben sich unterschiedliche Ergebnisse in Bezug auf Stabilität, Farbe, Konsistenz und Garverhalten.
Das im Mehl enthaltene Gluten (Klebereiweiß) sorgt im Teig für Festigkeit und Stabilität. Ei sorgt für Bindung durch Stocken beim Kochen, dient als Emulgator im Teig und führt zu einer schönen Farbe. Durch gründliches Kneten wir ein solcher Teig elastischer, da sich das Gluten miteinander verschlingt.
Farbgebende Komponenten für Nudelteige können zum Beispiel Tintenfischtinte, Gemüsepulver (z.B. Bärlauch oder Kurkuma), Säfte (aus Roter Beete, Spinat oder Rotkraut), Konzentrate (z.B. Tomatenmark oder Rotweinreduktion) und Lebensmittelfarbe sein.

Die vorbereiteten Teige vom ersten Tag wurden von uns in Bezug auf Farbe, Stabilität, Konsistenz, Garverhalten und Geschmack geprüft.
Im Folgenden listen wir eine Auswahl der Rezepte der Teige, die wir hergestellt haben. Der Teig für lange Nudeln und der Ravioli Teig war jeweils der Beste seiner Kategorie.

Lange Nudeln: Ravioli: Maultaschen:
-300g Mehl -500g Mehl -400g Mehl
-2 Eier -500g Hartweizengrieß -4 Eier
-3 Eigelb -10 Eier -1 EL Olivenöl
– 1 EL Olivenöl -Salz    
-1/2 TL Salz -Muskat    

 

Die Zutaten werden zusammengefügt und zu einem glatten/homogenen Teig geknetet. Die Teige sollten vor der Verarbeitung ruhen. Dies kann zwischen 30 min und 24 Stunden erfordern.
Mit der Herstellung der Pasta-Teige und der Kartoffelteige, sowie der Zubereitung der Kartoffelteige endete der erste Tag des Workshops und wir gehen nun zum zweiten Tag und der Weiterverarbeitung der Nudelteige über.
Bei der Verarbeitung der verschiedenen Nudelteige gingen wir zuerst immer gleich vor: Die Teige wurden zunächst erneut per Hand geknetet. Daraufhin haben wir ihn in handlichere Stücke zerteilt und diese mit dem Nudelholz auf ca. 5mm Dicke ausgerollt, um ihn anschließend durch die Hand-Kurbel-Maschine zu drehen.
Hier ist anzumerken, dass die Verarbeitung in der Hand-Kurbel-Maschine andere Anforderungen an den Teig stellt, als eine elektrische Nudelmaschine. Für die Verarbeitung per Hand muss der Teig geschmeidiger und elastischer sein, wohingegen der Teig für eine Verarbeitung durch eine elektrische Maschine trockener sein kann, da er in der Maschine gepresst wird.
Das Ausrollen mit der Hand-Kurbel-Maschine war für alle Nudeln, die wir hergestellt haben, ein gemeinsamer Ausgangspunkt. Hierbei entstehen lange Teigbahnen, die für alle Nudeln benötigt werden. Diese werden immer dünner ausgerollt, bis sie die gewünschte Dicke haben. Dabei ist zu beachten, die Teige immer wieder mit Mehl oder Grieß zu bestreuen, um zu verhindern, dass der Teig klebt.

Für einfache „lange Nudeln“ haben wir diese Teigbahnen mehliert, eingerollt, um sie dann in gleichmäßigen Abständen zu durchtrennen. Dadurch entstehen einfache Bandnudeln, wie Tagliatelle. Auf die Herstellung der Maultaschen und Ravioli gehen wir nun einzeln ein.

Maultaschen:
Für die Maultaschen benötigt man neben dem entsprechenden Teig auch eine Füllung, für die wir das folgende Rezept verwendet haben:

Füllung:

  • 2 Brötchen (vom Vortag)
  • 100ml Schlagsahne (wir haben Kalbsschulter genutzt und mit etwas Sahne gekuttert)
  • 400g Zwiebelwürfel (fein/Brunoise)
  • 1 EL Butter
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • Schnittlauch und Petersilie
  • Gefrorener Spinat (bei frischem Spinat muss Eis zur Kühlung beim Kuttern zugefügt werden)
  • 300g Hackfleisch (gemischt)
  • 200g Kalbsbrät
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Butter -3 Eier

Zunächst werden die Brötchen mit warmer Sahne übergossen und darin ziehen gelassen. Die restlichen Zutaten werden zu einer homogenen, gebundenen Masse vermengt. Beim Kuttern der zerkleinerter Kalbsschulter und etwas Sahne, haben wir gefrorenen Spinat hinzugegeben, um zu verhindern, dass diese zu warm wird. So wird verhindert, dass Eiweiß austritt oder gerinnt. Die Masse haben wir dann in einen Spritzbeutel gefüllt.
Die Teigbahnen, die wir mit der Hand-Kurbel-Maschine ausgerollt haben, werden nun in ca. 0,5m Abschnitte zerteilt, um sie leichter verarbeiten zu können. Nun platziert man einen solchen Abschnitt auf einem Küchenhandtuch.
Mit dem Spritzbeutel wird, an der unteren Längsseite entlang, die Füllung aufgespritzt. Diese wird zur Mitte hin etwas glattgestrichen, wobei der obere Rand frei bleiben muss. Denn hier wird nun eine Eigelb-Wasser Mischung aufgetragen, um den Teig später zu verkleben.
Im nächsten Schritt wird der Teigabschnitt von der unteren Längsseite an nach oben gerollt. Hierbei ist das Handtuch von Nutzen, da es verhindert, dass der Teig an der Arbeitsfläche haftet und reißt. Die so entstandene Teigrolle wird nun mithilfe eines Kochlöffelstieles in gleichmäßigen Abständen abgedrückt. Die festgerückten Stellen werden dann mit dem Messer oder Teigschaber durchtrennt.

 

 

Gegart werden Maultaschen traditionell, indem sie in Rinderbrühe gar gezogen werden. Man kann sie aber auch herkömmlich kochen oder wie in unserem Fall bei 100°C für 10-15 Minuten dämpfen.

Ravioli:
Für die Ravioli benötigt man ebenfalls eine Füllung. Wir haben eine Erbsen- und eine Paprika Füllung hergestellt, werden aber am Beispiel der Paprika-Ravioli die Herstellung erklären.

Füllung:
-Rote Paprikas waschen, das Kerngehäuse entfernen und halbieren
-Die Hälften mit Salz, Pfeffer und Olivenöl bestreichen und im Ofen grillen
-Den gegrillten Paprikas (nach dem Abkühlen) die Haut abziehen
-Eine Hälfte pürieren, die andere Hälfte in Brunoise schneiden
-Die pürierte Paprika mit gestampften Kartoffeln vermengen
-Mit Chili, Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken

Der Ravioliteig wird nun ebenfalls zu Teigbahnen ausgerollt. Möglichst so, dass man gleichgroße Bahnen erhält.
Eine Bahn breitet man nun vor sich aus und setzt in gleichmäßigen und ausreichenden Abständen kleine Häufchen der Paprika Brunoise auf. Die Füllung wird nun mit einem Spritzbeutel auf diese Häufchen aufgespritzt.

Um die Füllung (und auf eine weitere Teigbahn) wird nun die Eigelb-Wasser Mischung gestrichen. Die bestrichene Teigbahn wird nun der Länge nach auf die untere Bahn aufgelegt. Zwischen den Füllungen sollte man den Teig etwas andrücken und die Luft herausstreichen. Nun haben wir eine runde Ausstechform zur Hand genommen und zunächst mit der stumpfen Seite, in kreisenden Bewegungen den Teig um die Füllungen angedrückt. Daraufhin haben wir mit dem Ausstecher die Ravioli ausgelöst. Hier kann man auch ein Messer oder einen Pasta-Roller verwenden.
Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung gefüllter Nudeln sind Nudelplatten, die es erleichtern eine größere Zahl an Nudeln auf einmal herzustellen. Die Platten haben Mulden in die, nach dem Auflegen des Teiges, die Füllung platziert wird. Wenn man dann mit einer Teigbahn das Ganze verschließt, erhält man die fertigen Ravioli.
Gegart werden Ravioli in kochendem Salzwasser für ca. 5 Minuten.
Häufige Füllung für Ravioli sind unter Anderem Ricotta und Spinat, Käse, Basilikum und Frischkäse oder auch Lachs.
Zudem gibt es natürlich jede Menge leckerer Nudelgerichte, von denen wir nun eine Auswahl auflisten möchten:

Lange Nudeln:
– Carbonara, mit Speck, Ei und Käse
– Bolognese, mit Hackfleisch und Tomatensoße
– Napoletana, mit Tomatensoße
– Rindergulasch

Gnocchi:
– Mit Pesto
– Mit Tomatensoße
– Mit gebratenem Gemüse
Schupfnudeln:
– In Salbeibutter, mit Sauerkraut und gewürfeltem Räucherspeck gebraten
– Süß, mit Mohn oder Zucker und Zimt
– Klassisch mit Apfelmus

Maultaschen:
– In einer Brühe als Suppeneinlage
– „Geschmälzt“, d.h. mit in gebräunter Butter angebratenen Zwiebeln übergossen, dazu gibt es oft Kartoffelsalat
– „Geröstet“, hier werden die Maultaschen in Streifen geschnitten und anschließend in der Pfanne gebraten (auch mit Zwiebeln und/oder EI)

Ravioli:
– Ravioli in Sahnesoße
– Mit Tomatensoße
– In Butter oder Olivenöl geschwenkt

Allgemein eignen sich Nudeln zu einem breiten Spektrum an Speisen als Beilage. Z.B. Fleisch-, Fisch- und Gemüsespeisen werden durch Nudeln hervorragend ergänzt.
Der Workshop gab uns die Gelegenheit, viel Neues zu erlernen, indem uns Informationen, aber auch die praktischen Arbeitsschritte vermittelt wurden. Uns wurden die Grundlagen der Teigherstellung und Verarbeitung beigebracht, sowie die Auswirkungen der unterschiedlichen Teigzusammensetzungen. Im Zuge der Arbeit mit dem Teig erlernten wir die motorischen Arbeitsschritte kennen, die zur Teigverarbeitung erforderlich sind. Z.B. die verschiedenen Falttechniken und der Umgang mit der Hand-Kurbel-Maschine. Hier zeigte sich auch, wie wichtig präzises und vorsichtiges Arbeiten ist, um die Qualität des Produktes zu gewährleisten.
Das Wissen um die Herstellung und Verarbeitungen der Füllungen und Massen, genauso wie die Funktion von Ei in Teigen, sind auch in anderen Bereichen einsetzbar.
Gelernt haben wir auch, wie wichtig Teamwork und Zusammenarbeit sind. Die Aufteilung der Arbeitsschritte und die gegenseitige Unterstützung sorgte für einen reibungslosen Ablauf.
Zudem ist es unheimlich wichtig das Lernen mit Praxis zu verbinden, um einen anhaltenden Lerneffekt zu erzeugen. Die praktische Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Team taten gerade zu Corona-Zeiten sehr gut.

 

 

Weihnachten/Silvester 2019/20 – Ein Jahresendspurt wie aus dem Bilderbuch

Gefühlt hat das Jahr erst gestern begonnen und schon beschäftigt man sich wieder mit dem Ende des Jahres. Wir möchten das unglaublich erfolgreiche Jahr 2019 gemeinsam mit Ihnen feiern und Ihnen auf die letzten Tage des Jahres eine ganz besondere Freude bereiten. Natürlich haben wir uns wieder reichlich Gedanken gemacht, wie genau wir die berühmt berüchtigten letzten Tage des Jahres gestalten und was wir unseren Gästen in diesem Jahr zur Weihnachtszeit, sowie zur Jahreswende bieten können.

Gemeinsam haben wir also beschlossen aus dem Zeitraum zwischen 24.12.2019- 05.01.2020  eine „Spezialzeit für unserer Hotelgäste“ zu kreieren. Wir möchten Ihnen unsere volle Aufmerksamkeit widmen und Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt mit einem umfangreichen und unterhaltsamen Rahmenprogramm ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir verschiedene, ausgezeichnete Packages mit Wohlfühl-Garantie für Sie geschnürt.

Zu Weihnachten möchten wir Sie mit unserem Package „WEIHNACHTSGLANZ & WINTERPRACHT“ verwöhnen. Neben einem Willkommens-Sekt, einem 5 Gänge Menü am 24.12.19 und der Nutzung unseres Herz&Rebe Spa, erwarten Sie noch viele weitere tolle Inklusiv Leistungen. Das Package ist flexibel 2-5 Nächte buchbar und ermöglicht dementsprechend eine kurze oder etwas ausgedehntere Auszeit.

Mehr dazu und Onlinebuchung -> Hier

Unsere „PRÄCHTIGE SILVESTERAUSZEIT“ ist für 3-7 Nächte buchbar und ist ein absoluter Leckerbissen. Kulinarische Höchstgenüsse,  ein Rahmenprogramm -Maßgeschneidert für Sie- und ein wundervoller Silvesterabend stehen auf dem Programm. Lassen Sie sich neben dem Begrüßungssekt am Anreisetag, dem Katerfrühstück am 01.01.2020 und den abendlichen 3-Gänge Genuss Menüs, mit einem 5-Gänge Menü am Silvesterabend verwöhnen. In unserem Herz&Rebe Spa finden Sie bei flackerndem Kaminfeuer den perfekten warmen Unterschlupf für zwischendurch. Diese Auszeit beinhaltet ALLES was das Herz begehrt.

Mehr dazu und Onlinebuchung -> Hier

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie zwischen den Jahren unsere Gäste werden und die „volle Packung“ Jordan’s Untermühle gemeinsam mit uns erleben.

Mit gastfreundlichen Grüßen

Martina, Gerhard und Niclas Jordan

DeepArialYoga, Nada Yoga & ein Dipl. Bhajansänger – Nicht verpassen

Am 05.01.2020 zwischen 09:30 und 18:00 Uhr verleihen Alex von Yoga mit Alex und Dipl. Musiker Sundaram unserem Anwesen eine ganz besondere, spirituelle Note. Mit einem Tagesworkshop für Jedermann, bieten wir Ihnen die Möglichkeit tiefe und exklusive Einblicke in die Praktiken des MantraAerialYogaDeep und des NadaYoga zu erlangen. Beginne das neue Jahr mit einem Tag für Dich und der heilenden Kraft der Mantras begleitet von Sundaram und Alex.

Über Sundaram:

Sundaram ist Dipl. Musiker und Bhajansänger. Vor 20 Jahren kam er durch seine Yogapraxis in Kontakt mit der Klarheit und Schönheit der Mantras. Daraus sind mehrere CDs entstanden. Mit seiner klaren und aufrichtigen Stimme berührt er die Herzen und schafft Raum für tiefgreifende Erfahrungen, mehr Infos www.sundaram.de.

Über Alex:

Alex ist seit 15 Jahren Yogalehrerin und unterrichtet seit 6 Jahren AerialYoga. Ihre herzliche und klare Art zu unterrichten lässt Dich mühelos, auch als Anfänger im Tuch ankommen und tief in Kontakt mit Dir selbst kommen. Das Yoga im Tuch bietet Dir einen geschützten Raum dafür, mehr Infos www.yogamitalex.de .

 

So wird der Tag Ablaufen:

Wir beginnen mit einer meditativen Yogastunde, begleitet von Sundaram. Dabei wirst Du Dich zu den Klangschwingungen bewegen, Atmen und die Musik in Deinem ganzen Körper spüren. Die Klarheit und Schönheit der Mantras sorgt für eine tiefe Entspannung und müheloses halten der Asanas. Alle Ebenen werden berührt und Körper, Geist und Seele erfahren Harmonie. Fließend, spürbar, lebendig und natürlich. Anschliessend hast Du Zeit zum Nachspüren und die Möglichkeit zwei Stunden den Herz&Rebe Spa der Untermühle zu nutzen. Um 13.30 Uhr gibt es ein leckeres Gemüsecurry und eine Pause bis 15 Uhr. Bis 18 Uhr tauchen wir ein in die Welt der Klänge. Hier erfährst Du die heilsame Kraft des Mantra Singens. Es ist die Sprache unserer Herzen, die jeder verstehen kann. Sundaram gibt auf einfache und einfühlsame Art und Weise Raum um mit Dir und Deiner Stimme in Kontakt zu kommen. Lass Dich berühren und inspirieren und stimme Dich mit diesem Tag auf das neue Jahr ein.

Folgende Leistungen sind möglich und in dem Tag enthalten:

Variante 1

9.30 – 11 Uhr MantraAerialYogaDeep mit Alex. und Sundaram Nutzung des Herz&Rebe SPA mit eigenem Bademantel und Handtüchern

13.30 Uhr Mittagessen mit Gemüsecurry und Gewürzreis

15 – 18 Uhr Nada Workshop mit Sundaram

Gesamt: 114€

 

Variante 2 (ohne Spa Nutzung)

11.30 – 13 Uhr MantraAerialYogaDeep mit Alex. und Sundaram

13.30 Uhr Mittagessen mit Gemüsecurry und Gewürzreis

15 – 18 Uhr Nada Workshop mit Sundaram

Gesamt: 84€

Anfragen gerne an info@jordans-untermuehle.de

MÜHLENGEISTER Team – Einschulung der Lehrlinge

Zum 1. August haben wir gleich 4 neue Azubi-Mühlengeister in unserem Team aufnehmen dürfen. Allesamt junge Menschen die bereit sind, den Grundstein Ihrer gastronomischen Karriere bei uns in Jordan’s Untermühle zu legen.

Natürlich war es unser aller Anliegen, den neuen MÜHLENGEISTER-Küken einen außergewöhnlichen Empfang zu bereiten und Ihnen das Team, die Philosophie und das Unternehmen nahezubringen. Hierfür haben wir wahrlich keine Mühen gescheut und haben gleich zwei volle Arbeitstage als „Einschulungstage“ für die Neulinge organisiert.

Ein straffes Programm stand also auf dem Plan! Unsere Teamleiter haben einen „Stundenplan“ entworfen, welcher 2 Stunden „Reinschnuppern“ für jeden der Neulinge, in jeder Abteilung des Hauses gewährte. Bei mittlerweile 6 Abteilungen kommt da ganz schön was zusammen. Zu den durchlaufenen Abteilungen zählten folgende:

Buchhaltung

Etage

Marketing

Rezeption

Wellnessbereich

Küche

Aufmerksam mussten unsere neuen Mühlengeister also den Teamleitern zuhören und das was Ihnen zu den einzelnen Abteilungen berichtet wurde, möglichst verinnerlichen!

Letztlich gab es da noch unsere Azubi-Rally, welche wir extra für die Neulinge erarbeitet haben. Hier wurden Fragen zu den verschiedenen Bereichen des Hotels gestellt, welche von den einzelnen Lehrlingen innerhalb der 2 Stunden in den jeweiligen Abteilungen beantwortet werden mussten.

Am Ende der beiden Tage gab es immer eine Feedbackrunde, um gemeinsam das Erlebte zu reflektieren und Rückmeldungen zu den Eindrücken zu sammeln.

Jetzt hoffen wir natürlich, dass unseren neuen Azubi’s  ihre ersten Tage genauso viel Freude bereitet haben wie uns und das sie viele Informationen in Erinnerung behalten.

Schön, dass ihr bei uns seid! Willkommen im außergewöhnlichen MÜHLENGEISTER-Team!

Einfach genial – Was für ein Big-Bottle-BBQ Weinfest!

„Phänomenal“, „geile Party“, „coole Musik“ und „tolle Atmosphäre“ waren nur ein Bruchteil der positiven Gästekommentare zum gestrigen Abend! Ein toller Abend, welcher nicht hätte besser laufen können, bescherte uns und unseren Gästen ein Erlebnis, welches sicherlich noch lange in den Köpfen der Beteiligten bleiben wird!

Erstmals seit langem fand unser Weinfest mal wieder unter den grünen Blättern unserer Atemberaubenden Eiche, im wunderschönen Innenhof statt. Auf dem urigen Kopfsteinpflaster kreierten wir eine urgemütliche Lounge-Atmosphäre, welche zum Verweilen und relaxen verführte.

Arndt (ISNT) und Andreas Höfler verwöhnten die Teilnehmer mit lässigen Beats aus dem elektronischen Genre und trugen mit angenehm schallenden Bässen, einen großen Teil zur unvergleichlichen Wohlfühlatmosphäre bei!

Natürlich sollten wir nicht unerwähnt lassen, dass wir auch den Wetter-Gott sowas von auf unserer Seite hatten. Sonne pur und Kaiserliche Temperaturen  –  besser hätte es einfach nicht sein können. Und wem es zu warm war, der fand reichlich schattige Plätze unter den Ästen der Eiche.

Natürlich sollten auch die Mägen der Besucher nicht leer bleiben. Hierfür gab es feinste Leckereien vom BBQ-Buffet. Mein persönliches Highlight am Grillbuffett war die Lammschulter, welche in Alufolie eingewickelt direkt in der Holzkohle gegart wurde.

Aber auch das Pluma vom Iberico Schwein, der Rucola Salat mit gegrillter Wassermelone und die restlichen verführerischen Köstlichkeiten ließen keine weiteren Wünsche offen!

Ein weiteres Highlight und ein unerlässlicher Part dieser Veranstaltung, waren ohne Frage mal wieder unsere Rheinhessen-Weingüter. Mit gleich 9 begnadeten und vorzüglichen Winzern, hatten wir eine geballte Ladung edelster Tropfen aus dem größten Weinbaugebiet Deutschlands.

Ich weiß nicht ob es tatsächlich möglich war, jeden einzelnen Wein zu probieren – aber es zu versuchen hat sich allemal gelohnt. An dieser Stelle nochmals ein riesengroßes DANKESCHÖN an die Winzer der Weingüter:

Weingut Bretz, Bechtolsheim

Weingut Gehring, Nierstein

Weingut Gröhl, Weinolsheim

Weingut Guntrum, Nierstein

Weingut Raddeck, Nierstein

Weingut Rettig, Westhofen

Weingut Kapellenhof, Selzen

Weingut Mahn, Köngernheim

Weingut Manz, Weinolsheim

 

 

Ich freuen mich schon riesig auf den nächsten Event mit genauso tollen und wertschätzenden Gästen und verbleibe

 

Mit herzlichsten und gastfreundlichen Grüßen von Ausserhalb N°1,

 

Euer Niclas

NEU 2018! UPDATE – Mit großen Schritten Richtung Ziel!

Liebe Leser, es ist Zeit für ein Update! Wir befinden uns mittlerweile im 8 Monat unserer Bauphase uns es hat sich einiges getan bei der Verwirklichung unseres Traumes.

Mit viel Tatendrang arbeiten die engagierten Firmen nahezu tagtäglich an der Entstehung des 1. Hotel-Wellnessbereiches der Region Rheinhessen, sowie den 18 neu entstehenden Zimmern, der Hotelbar und der Restauranterweiterung.

Im Keller sowie im Erdgeschoss sind die Fliesenleger und Verputzer bereits in vollem Gange und arbeiten sich in Richtung 1.OG und 2.OG durch. Das Interesse seitens unserer Gäste und den vorbeifahrenden Radfahrern ist enorm. Auch unsere Pre-Opening Flyer gehen in großen Stückzahlen raus.

Hier nochmal die ausführlichen Facts zu den Baumaßnahmen:

Neue Zimmer:

  • Es entstehen 18 neue Zimmer in unserem neuen Haus „Mühle N°7“ wovon 14 Komfortzimmer mit einer Größe von 26 m² sind und 4 SPA Suiten mit einer Größe von 40m², einer Freistehenden Badewanne und einem kleinen Wohnbereich werden.
  • Die 9 Zimmer Westseitig werden mit einem großzügigen Balkon und Blick auf den Pool ausgestattet.
  • Alle Zimmer haben einen zauberhaften Blick auf das Grün der umliegenden Landschaft und blicken entweder in Richtung Sonnenaufgang am Morgen oder den Sonnenuntergang am Abend.
  • Die Zimmer in der oberste Etage haben Bezaubernd hohe Decken dank wunderschöner Dachgiebel.
  • Alle Zimmer werden mit Regenduschen ausgestattet.

Neuer Herz&Rebe SPA:

  • Auf ca. 1000m² entsteht die erste Wellnesshotel-Landschaft der Region Rheinhessen.
  • In unserem beheizten In-Und Outdoor infinity Pool, können sie auf 40m² gemütlich Ihre Bahnen ziehen und schauen dabei auf die atemberaubende umliegende Natur.
  • In Unserem neuen SPA-Garten finden Sie reichliche Liegemöglichkeiten für ein angenehmes Sonnenbad nach dem Schwimmen oder nach der Sauna.
  • In unserer Saunamühle haben Sie die Wahl zwischen einer Finnischen Sauna, Dampfbad oder einer Bio Sauna. Nach dem Saunieren steht unser Kältebecken im Naturteich-Look für eine nasse Abkühlung bereit.
  • Im Panorama Yogaraum verwöhnen wir Sie mit Yoga, Zumba und allem was das dazugehört. Mit reichlich Licht und Blick auf den Sonnenuntergang kann man es kaum schöner haben.
  • Eine großzügige SPA-Lounge lädt ein zum Verweilen bei einem Glas Rheinhessenwein, einer Tasse Kaffee oder einem kleinen Imbiss für zwischendurch
  • In den drei Behandlungszimmern verwöhnt unser SPA-Team Sie mit verschiedensten Signatur-Anwendungen rund um das Thema Wein, aus unserem Herz&Rebe Repertoire.
  • Entspannen Sie nach dem Saunen oder dem Schwimmen in einem unserer Lichtdurchfluteten Ruheräume
  • Der kompakte Fitnessraum verführt zu einer aktiven Fitnesseinheit morgens, abends oder einfach zwischendurch
  • Großzügige Umkleideräume im Keller entstehen für Externe Gäste und Gäste die auch nach dem Check-Out Bereich noch den Wellnessbereich nutzen möchten.

Restauranterweiterung:

  • Unser bestehendes Restaurant wird erweitert um ein verglastest Panorama-Restaurant mit 40 weiteren Sitzplätzen

Hotelbar:

  • Unser Foyer wird umstrukturiert! Es entsteht eine urgemütliche Lounge inklusive Flackerndem Kaminfeuer, einer Wein- und Cocktailbar und stylischen Lounge-Möbeln.

Höhere Qualität durch Verbesserungen im Hintergrund:

  • Mehr Platz und neue Einrichtungen hinter den Kulissen unterstützen das Mühlengeister-Team
  • Ein neuer Aufzug erleichtert dem Reinigungsteam sowie den Gästen den Zugang zu den Zimmern.
  • Eine neue Waschküche entsteht um dem höheren Wäscheaufkommen gerecht zu werden.

 

Vergesst nicht bei Gelegenheit mal auf unserer tollen neuen Homepage vorbeizuschauen! Dort könnt ihr  SCHON JETZT eines unserer ab August eröffneten Zimmer und eure persönliche Wellness-Auszeit im ersten Wellnesshotel der Region BUCHEN!

 

Wir werden euch auch in den kommenden Monaten weiterhin auf dem Laufenden halten, bezüglich der Baustelle und dem aktuellsten Stand oder ihr kommt einfach mal vorbei, schaut euch das ganze persönlich an und nehmt euch unseren neuen Pre-Opening Flyer mit!

 

Liebe Grüße von Ausserhalb N°1

 

Eure Mühlengeister

 

 

 

 

 

“Habe mich direkt integriert und unglaublich wohl gefühlt” – Mühlengeist Ann-Katrin Waldi stellt sich vor

Hallo Zusammen,

ich heiße Ann-Katrin Waldi, bin 22 Jahre alt und bin seit Januar 2018 auch ein Mühlengeist.

Zu aller erst, möchte ich mich Ihnen einmal vorstellen.

Meine Ausbildung begann ich 2012 im Novotel in Karlsruhe als Hotelfachfrau. Direkt nach der Ausbildung verschlug es mich nach München, wo ich eine Neueröffnung eines Hotels mitgestalten und erleben durfte. Ich bin eine Person, die immer neue Dinge erleben möchte und habe mich deswegen im Frühling 2016 dazu entschlossen, auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten. Hier hielt es mich 1 Jahr, bis ich wieder zurück zu meiner Familie kam und letztendlich in der wunderschönen Untermühle meine Kollegen an der Rezeption unterstütze.

Meinen ersten Eindruck der Untermühle, bekam ich bei meinem Vorstellungsgespräch im Oktober letzten Jahres. Als ich auf den Parkplatz fuhr, war ich zuerst skeptisch ob es auf dem Dorf nicht etwas zu ruhig werden könnte. Nach mehreren Vorstellungsgesprächen in großen Städten und Kettenhotels, hat mich die Freundlichkeit der Mühlengeister und der unverwechselbare Flair der Untermühle überzeugt, sodass ich mich nicht anders entscheiden konnte als selbst ein Mühlengeist zu werden.  Klar war somit auch, dass ein Umzug von Karlsruhe, am besten relativ nah an die Untermühle vor mir stand. Zu meinem Glück, fand ich eine wunderschöne Wohnung direkt in Selzen.

Am 03.01.18 durfte ich dann endlich das gesamte Team bei unserer Weihnachtsfeier kennen (und lieben) lernen. Bereits an diesem Abend entstanden Freundschaften und ich habe mich direkt integriert und unglaublich wohl gefühlt. Nun ist mein erster Monat in der Untermühle fast um und ich bereue meine Entscheidung keines Weges. Ich fühle mich immer noch genauso Willkommen, wie bei meinem ersten Aufeinandertreffen mit den Mühlengeistern und auch die Arbeit gestaltet sich mehr als nur angenehm.

Im Januar durfte ich bereits die Küchenpartys miterleben, was für mich absolutes Neuland war. Mein Fazit ist genauso wunderbar wie das der Gäste: Die lockere Atmosphäre, die wunderbar netten und offenen Gäste, die tollen Winzer und das ganze Ambiente machen die Küchenparty auch für mich zu einem unvergesslichen Ereignis.  Jetzt freue ich mich auf das RheinhEssenWeinBattle® im März (Save the Date 23.03.2018) und natürlich auf unsere Eröffnung des Wellness-Bereichs (nähere Infos HIER).

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass ich unglaublich dankbar bin, so freundlich aufgenommen worden zu sein und dass ich mich sehr auf die gemeinsame Zukunft mit den Mühlengeistern freue. Und wenn Sie Neugierig geworden sind, wissen Sie nun wo Sie mich finden können, ich bin immer für einen kleinen Plausch bereit.

Bis bald in der Untermühle, Ihr Mühlengeist,

Ann-Katrin Waldi

Weihnachtsfeier 2018 – So feiern Mühlengeister!

Wie schon in den letzten Jahren, hatten wir auch in diesem Jahr wieder unsere etwas verspätete „Weihnachtsfeier“  und haben es uns mal wieder so richtig gut gehen lassen!

Wie viele das schon von uns kennen, sind unsere Mühlengeister-Feiern meist ganz besondere und actionreiche Events. In diesem Jahr gab es wieder ein tolles Action-Erlebnis und zwar führte uns die Tour direkt in die Adventure Kletterhalle Clip n‘ climb nach Mainz Hechtsheim!

Im Gegensatz zu üblichen Kletterhallen ist das Clip n‘ climb ein etwas anderes Klettererlebnis! Um die verschiedenen Kletterübungen meistern zu können, benötigt es nämlich eine gute Portion Mut und ziemlich starke Nerven.

Chef und Chefin im direkten Fight

Vor allem an das selbstsichernde System muss man sich zunächst sehr gewöhnen! Hier mussten wir uns aus Waghalsigen Höhen darauf verlassen, dass eine Sicherungsspule uns auffängt sobald man sich in die Tiefe fallen lässt! Zumindest die ersten paar Male, war es ein etwas Mulmiges Gefühl!

Im Anschluss an unsere Kletterpartie, sollte natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen! Hierfür führte uns das nächste Highlight direkt in der Alte Wartehalle des Bahnhofes in Oppenheim.

Hier wurden wir von Maike Riedel und dem Fräulein Fine Team so richtig verwöhnt! In Form eines tollen Buffets im „Abendbrot-Style“ erwartete uns eine geniale Auswahl an Leckereien, die wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte!

Das Highlight hierbei war die enorme Auswahl an frischen Brotsorten und der göttliche Mac n‘ cheese Auflauf mit gratinierter Chilli-Cheese Kruste!

Und wie sich das für eine Gastro-Feier gehört, durften die passenden Getränke natürlich auch nicht fehlen. Hierfür gab eine Auswahl an leckeren Dienheimer Weinen, Bitburger Stubbi Bier und natürlich Alkoholfreie Limonaden.

Einige Sympathiepunkte konnte Maike auch mit Ihrer Siebträger Kaffeemaschine sammeln! Hier konnte man sich seinen Kaffee ganz frisch von der Maschine zapfen und anschließend genießen!

Alles in allem war es also mal wieder ein überragender Event mit einem unschlagbaren und einzigartigen Team!

Vielen Dank an alle die dabei waren!

Gipfelstürmer 2017 Aftermovie

Unser offizielles aftermovie zu unserem Gipfelsturm könnt ihr euch jetzt direkt hier im Blog anschauen 🙂

Es lohnt sich!!

Lieber Grüße

Familie Jordan & Die Mühlengeister